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In Praxis- und Warteräumen von Ärzten, Anwälten, etc. soll eine Dauerausstellung von Bildern internationaler Künstler, Kunststudenten und Schüler installiert werden. Die Bilder werden alle drei Monate ausgetauscht, damit eine anregende Bildervielfalt entsteht. An jedem Ausstellungsort befinden sich Informationen über das gesamte Projekt und die Möglichkeiten, die gemeinnützige Organisation "Pepeljuga" zu unterstützen. Der größte Teil aller gesammelten Beträge fließt nach Abzug der Unkosten für die technische Aufarbeitung der Bilder und die Durchführung der Ausstellungen als Spende (steuerlich absetzbar) direkt an Initiativen, die in ehemaligen und noch immer aktuellen Krisen- bzw. Kriegsgebieten in der ganzen Welt konkrete Hilfe für betroffene Frauen und Kinder leisten.
Welche Initiativen sollen unterstützt werden? Welche Bilder werden ausgestellt? Wie läuft die permanente Ausstellung "Bilderwechsel" ab? Wer organisiert das Projekt? Welche Initiativen sollen unterstützt werden? Zwei Initiativen, die schon vor Ort tätig sind oder ihre Arbeit noch in diesem Jahr aufnehmen, wurden bereits angesprochen und freuen sich auf die Mitarbeit und Unterstützung:
medica mondiale ist eine inzwischen weltweit operierende Organisation zur Unterstützung traumatisierter Mädchen und Frauen in Kriegs- und Krisengebieten.
medica mondiale leistet akute und langfristige Unterstützung durch Projekte zur medizinischen und psychosozialen Versorgung (z.B. :Medizinische Erstversorgung in den Flüchtlingslagern im Sudan), Projekte zur öffentlichen Gesundheitsfürsorge (z.B: Medizinische Behandlungen und Gesundheitsberatungen in Sierra Leone), Projekte zur juristischen Beratung (z.B.: Rechtshilfe für Frauen in der Türkei), Projekte zur Ausbildung, Weiterbildung und zur Schaffung von Erwerbs-möglichkeiten (z.B. Bäuerinnen-Kollektiv in Kosova), Projekte zur Aufklärung der Öffentlichkeit über die Situation der Frauen und Mädchen sowie über Ursachen und Hintergründe von Gewalt gegen Frauen.
"SEKA" (deutsch: "Schwester") Hamburg e.V.: Das Frauenfriedensprojekt SEKA ist ein Zentrum für Fortbildung, Therapie und Erholung für Frauen und Kinder aus der Region des ehemaligen Jugoslawien. Nach 10 Jahren Arbeit auf der kroatischen Adria-Insel Brac ist das Projekt im Sommer 2007 umgesiedelt in die Kleinstadt Gorazde in Ostbosnien. SEKA ist 1997 entstanden aus der langjährigen Zusammenarbeit von Hamburger Frauen mit anti-nationalistischen Frauengruppen aus Kroatien, Bosnien-Herzogowina, Serbien und Slowenien während der Kriege nach dem Zerfall Jugoslawiens. Von Juli 1997 bis Juli 2007 haben an den Angeboten im SEKA-Haus auf Brac insgesamt 1.638 Frauen und Kinder aus mehr als 150 Organisationen / Institutionen aus Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Slowenien, Serbien, Mazedonien und Albanien teilgenommen. Nach oben Welche Bilder werden ausgestellt? Alle Bilder, die im Rahmen dieses Projektes ausgestellt werden, sind hochwertige und einmalige Fotoprints von digitalisierten Diapositiven. Diese Dias wurden und werden auch noch zukünftig von internationalen Künstlern, Studenten und Schülern als Originale handwerklich-künstlerisch gestaltet. Inzwischen sind schon ca. 600 Bilder in dieser "Bildergalerie" aufgenommen worden und können auf der Homepage (www.pepeljuga.de) zusammen mit anderen Informationen besichtigt werden. Hier können dann auch mögliche Bildersets vom Aussteller für seine Räumlichkeiten ausgewählt werden. Wie läuft die permanente Ausstellung "Bilderwechsel" ab? Die Drucke werden in rahmenlosen Bildträgern geliefert und am Anfang jeden 3. Monats ausgetauscht. Das heißt, dass an jedem Ausstellungsort alle zwölf Wochen neue Bilder zu sehen sind. Die Teilnahme am "Bilderwechsel" ist jeweils für mindestens ein Jahr geplant. Die Aussteller beteiligen sich freiwillig mit einer einmaligen Spende an der Durchführung des Projekts in ihren Räumlichkeiten. Weitere Einzelheiten und Informationen können dieser Homepage (Vereinbarung/Kostenaufstellung) entnommen oder direkt von der Projektleitung (siehe Adresse unten) bezogen werden. Mit den Bildern werden Hinweise auf das Projekt "Bilderwechsel" und die Organisationen, denen die Spenden zufließen, am Ausstellungsort angebracht. Wer organisiert das Projekt? Die Idee für PEPELJUGA und den „Bilderwechsel“wurde von Rolf Hamacher entwickelt, seit über 20 Jahren Kunsterzieher und Initiator von mehreren Kunstprojekten mit befreundeten Künstlern, Studenten und Kollegen aus dem In- und Ausland. Mit der vom Krieg betroffenen Region des ehemaligen Jugoslawien verbinden ihn sowohl familiäre als auch freundschaftliche Kontakte und er spricht kroatisch. Während eines längeren USA- Aufenthaltes führte er eine "Bilderproduktion" mit Künstlern und Studenten in einer speziellen Technik (Dias gestalten) durch, die er zuvor auch schon mit seinen Schülern am Grafschafter Gymnasium Moers angefangen hatte. Mit der Durchführung dieses Projektes arbeitet er konsequent weiter an der Idee, künstlerische mit gesellschaftlichen Prozessen zu verbinden und die Kreativität vieler Menschen über Grenzen hinweg zu verknüpfen und sichtbar zu machen. Er übernimmt die Projektleitung des "Bilderwechsels". Für die Organisation, Finanzen und den Kontakt zu den jeweiligen Hilfsorganisationen konnte Frau Gertrud Stegmans Kulas als "Geschäftsführerin" gewonnen werden.
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